0 0
stellen
auto
immobilien
marktplatz
tiere
reisen
inserieren
LokalesWuppertalAktuelles
18. Mai 2010 - 15:17 Uhr
Wirbel um Wuppertaler Landtagsabgeordnete der Linken
Die Wuppertaler Schule, an der Gunhild Böth unterrichtete, distanziert sich von ihr.
 
 

Wuppertal. Das Wuppertaler Ganztagsgymnasium Johannes Rau geht auf Distanz zu ihrer Lehrerin Gunhild Böth. Die Pädagogin mit den Fächerschwerpunkten Politik und Sozialwissenschaften ist Mitglied der neuen Fraktion der Linken im Düsseldorfer Landtag. Für Aufsehen hatte sie gesorgt, als mehrere Medien sie mit den Worten zitierten, die DDR sei kein Unrechtsstaat gewesen. Das Fass zum Überlaufen brachte schließlich eine TV-Sendung, in der die Schule genannt worden war und die SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft betont habe, sie habe keine Lust ihre Kinder von Gunhild Böth unterrichten zu lassen.

Am Johannes-Rau-Gymnasium löste dies heftige Diskussionen aus. Heute ergriffen Schulleiter Werner Schlesinger und Hans-Ulrich Hochfeld für den Lehrerrat die Flucht nach vorne. In einem Schreiben an die WZ heißt es, man distanziere sich von den Äußerungen der "Kollegin Böth". Es handele sich um die private Meinung einer Kandidatin der Linken für den Landtag, die keinen Unterricht mehr an "unserem Gymnasium" erteile.

Ein Rauswurf ist das nicht, denn die Beamtin Böth kann nur von ihrem Arbeitgeber, der Bezirksregierung, aus dem Dienst entlassen werden. Doch dem scheint nicht der Sinn danach zu stehen. Laut Böth habe ihr Regierungspräsident Jürgen Büssow zum Wahlsieg gratuliert und viel Erfolg bei der Mandatsausübung gewünscht. Gunhild Böth wurde nach eigenen Angaben 1978 - zur Hochzeit des Radikalenerlasses - aus der SPD ausgeschlossen, nachdem sie sich der Bürgerinitiative gegen Berufsverbote angeschlossen hatte. Zu der Reaktion der Schulleitung wollte sich die Linken-Abgeordnete nicht äußern.


Social-Bookmark setzen
del.icio.us Mister Wong YiGG Webnews Linkarena
 
 
Umfrage
Gefällt Ihnen das neue Design der Schwebebahn?
Ja
Nein
Das Design ist mir egal

 Kommentare lesen
Umfrage
Freuen Sie sich auf das große Fest zum Elberfelder Jubiläum?
Ja
Nein

 Kommentare lesen
Umfrage
Sollten ehrenamtlich organisierte Stadtfeste von GEMA besser behandelt werden?
Ja, die GEMA-Gebühren sind einfach zu hoch.
Nein, hier gillt gleiches Recht für alle.

 Kommentare lesen
Wuppertal. Als im Jahr 1527 das berühmte Garnprivileg unterzeichnet wurde, hatten sich an den Wupperwiesen schon längst etliche Bleichereien niedergelassen. Das kalkarme Wasser der Wupper sowie weite Wiesen im Tal – das waren beste Voraussetzungen für den Beginn der Wirtschaft an der Wupper. Die Wupper und die Arbeit...  mehr...
Umfrage
Nordbahntrasse: Sind die Forderungen der Naturschützer überhaupt erfüllbar?
Ja, das muss uns der Naturschutz wert sein.
Nein, das sind absurde Forderungen.

 Kommentare lesen
Elberfeld. 400-jähriges Bestehen feiert Elberfeld in diesem Jahr. Der Anlass wird Anfang September natürlich kräftig gefeiert und von der WZ entsprechend gewürdigt. Am besten geht das mit Hilfe der WZ-Leser. Die Redaktion sucht Elberfelder Geschichten. Heiteres oder Ernstes, Kurioses oder Geschichtliches, Anekdoten und Erinnerungen. Also mitgemacht, liebe Elberfelder: Was haben...  mehr...
Umfrage
Verunsichert Sie als Mieter ein Eigentümerwechsel?
Ja, denn dann drohen höhere Mieten.
Nein, es gibt schließlich gesetzliche Regelungen.

 Kommentare lesen
Wuppertal. Pünktlich zu Beginn der Sommerferien erwartet die Leser von wz-newsline ein neues Quiz über Wuppertal. Diesmal gilt es nicht, Fragen zu bestimmten Themen beantworten, sondern markante Wuppertaler Gebäude zu erkennen. Das ist doch einfach? Nicht ganz. Denn natürlich zeigen wir Ihnen nicht die komplette Gebäudeansicht, sondern nur einen kleinen Ausschnitt. Jetzt gilt's: Wie...  mehr...
Umfrage
Elisenfest, Feuertal - sollte die Hardt noch öfter zum Veranstaltungsort werden?
Ja, die Stadt könnte diese Veranstaltungsmöglichkeit noch besser vermarkten.
Nein, das würde der Hardt als städtisches Erholungsgebiet schaden.

 Kommentare lesen
Euer W.Zetti gibt es an dieser Stelle einfach mal zu: Er kommt an keiner Bimmelbahn vorbei. Ganz gleich, ob er in Bergen oder Cannes promeniert, ob’s regnet oder die Sonne scheint, wie auch immer die kleinen Bähnchen heißen, die Touristen in vollen Zügen genießen dürfen. Deshalb strahlte W.Zetti auch über...  mehr...
1. Auf der anderen Seite sitzt immer ein Mensch. Beleidigende, rufschädigende und bloßstellende Beiträge werden entfernt. Das heißt: Kommentare werden gelöscht, wenn sie andere etwa wegen ihres Geschlechts, ihres Alters, ihrer Sprache, ihrer Abstammung, ihrer religiösen Zugehörigkeit oder ihrer Weltanschauung diskriminieren oder ihnen beruflich schaden können.  2. Die allgemeinen Gesetze und...  mehr...
Mit den Wuppertaler Online-Seiten möchten wir Sie stets darüber auf dem Laufenden halten, was gerade in der Stadt passiert. Ob Baustelle, Unfall oder Blitz-Entscheidungen aus dem Rathaus - auf www.wz-wuppertal.de erfahren Sie es sofort. Ihre Anregungen sind uns wichtig. Wenn Sie Tipps, Themenwünsche oder Kritik  bezüglich...  mehr...